Effektiv lernen – wie kann das funktionieren?

Die neueste Webkonferenz von Schule gab  Antworten auf die Fragen von Eltern zu Themen wie das Verstehen und Üben von Lernstoff.

Mein Kind kann sich keine Zahlen merken – woran liegt das und wie können wir das üben? Wie finde ich die Balance zwischen Anspornen und frei beim Lernen laufen lassen? Wie viel sollte ich als Elternteil bei den Hausaufgaben und den Prüfungsvorbereiten einwirken? Lohnen sich wirtklich Online-Portale, um gezielt dem Kind zu helfen? Ist „echte” Nachhilfe mit einem Lehrer zuhause nicht viel wirkungsvoller – und effektiver? 

Das waren einige der Fragen von interessierten Eltern, die zu unserer  Web-Konferenz am 8. September zum Themenkomplex „Effektiv Lernen – wie geht das eigentlich?“ eingeschickt wurden. Beantwortet wurden die Fragen von Stephan Kyas, dem Experten vom Portal kapiert.de – er führte durch das Portal und erläuterte beispielhaft, wie der Lernvorgang auf digitale Weise optimiert werden kann.

Weitere Expertin an diesem Abend: Daniela Körner, Lehrrerin in der Primar- und Sekundarstufe sowie langjährige Elterncoachin aus Freiburg, die als Autorin das Thema schon in vielen Büchern abgehandelt hat. Und ganz wesentlich: Die fünffache Mutter berät regelmässig an Schulen betroffene Eltern, wie sie das Lernen untertsützen können. 

Jederzeit und Überall den Stoff aus dem Unterricht nacharbeiten.

Flexibel online lernen – jederzeit und überall den Unterrichtsstoff verstehen, üben – und am Ende stehen bessere Noten, so sieht das Idealbild auch von digitaler Lernhilfe aus. Während der Pandemiezeit war ja digitaler Unterricht und Nacharbeit am Computer ein Muss, jetzt können Schüler – sozusagen als Learning der Lockdown-Zeit – davon profitieren. Indem sie sich mit den gemachten Erfahrungen Lernstoff eben auch ohne realen Nachhilfelehrer aneignen können.

Generell gilt ja, dass der Dreiklang „verstehen, üben, testen”  effektives Lernen ausmacht. Das ist beim Arbeiten mit dem Nachhilfelehrer so und auch beim Üben der Eltern zuhause im Kinderzimmer oder am Küchentisch. Doch eine Variante wird dabei meist vernachlässigt: das Testen. Dies funktioniert eher besser bei Lernportalen wie kapiert.de, wo auf Basis von Unterrichtsinhalten gecheckt wird, ob der Lerndende wirklich die Inhalte beherrscht.

Stephan Kyas präsentierte am 8. September anhand von Beispielseiten in Englisch oder Mathematik auf dem Portal kapiert.de sehr anschaulich, wie für die jeweilige Jahrgangsstufe, oft auch spielerisch, Tests aufgebaut sind. Und wie der Schüler als Nutzer eben z. B. auch motiviert bzw. für sein Ergebnis gelobt wird – indem er dann  ein „Checker” wird, also ein Leistungslevel aufsteigt. Solche Angebote basieren auf dem Wissen und den Materialien von Bildungsspezialisten der Schulbuchverlage Westermann, Schroedel, Diesterweg, die  zusammen mit Fachlehrern in Mathematik, Deutsch und Englisch das System und die pädagogiosche Logik von kapiert.de entwickelt haben. 

Allerdings wurde bei der Fragenrunde und den anschließenden Diskussionen bei der Web-Konferenz, besonders durch Diskussionen mit der Elternvertreterin Melanie Widua aus Hamburg, deutlich, dass Eltern oft nicht wissen, ob ihr Kind immer das Richtige lernt, passend zum Unterricht und zum Lehrplan? Entsprechend allgemein waren auch die Dinge, die viele Mamas und Papas beschäftigen: Wie kriege ich mein Kind dazu, fleißig zu üben? Wieviele Stunden lernt es sich eigentlich wirklich effektiv? Gibt es spezielle Übungstechniken für einzelne Fächer? Wie kann ich bei ständiger Prüfungsangst helfen?

Hauptsächlich wollen Eltern wissen, wie sie  unterstützen können.

Entsprechend oft musste Moderator Christian Personn die Lern-Expertin Daniela Körner befragen, die stark auf die individuelle Situation und die Persönlichkeit des Kindes hinwies: Nicht jedes Kind könne in ein Raster von Lernsystemen und Wissensabruf „gepresst” werden. Vielmehr müsse im Zusammenspiel von Elternhaus und Lehrern ein Weg gefunden werden, wie mit Spaß und Fürsorge das Kind gefördert wird. Häufig sei die Ursache für Probleme in  der Schule nicht mangelnde Begabung oder Aufmerksamkeit, sondern schlicht die falsche Lerntechnik. Ihr Rat: Oft würden schon kleine Tricks helfen, um Kindern eine ganz andere Perspektive auf das Thema Lernen zu ermöglichen. Zum Beispiel mit einem motivierenden Punkte-Plan. Auch häufiges Loben hilft, das Selbstbewusstsein zu stärken und Freude am Erfolg zu entwickeln.  Ein Kindsei dann glücklich, wenn Eltern (und natürlich auch die Lehrer) die speziellen Fähigkeiten nicht nur erkennen, sondern auch anerkennen. Und sei die beste Voraussetzung, um ein Kind zum Lernen zu motivieren. Was gar nicht helfe:  Der Wettbewerb mit Eltern, deren Kind angeblich schon „schon weiter ist“.

Ein warmer  Spätsommerabend ging zuende mit vielen Antworten auf sehr konkrete Fragen der Eltern zu Nachilfe und optimalem Lernen – und auch zu  digitalen Möglichkeiten. Hier wies Stephan Kyas noch einmal  abschließend daraufhin, dass kapiert.de von Schülern und Eltern kostenlos mehrere Tage lang getestet werden kann. Ein tolles Angebot. 

Kostenlos testen unter https://www.kapiert.de